Stadtführungen

Kurfürst und Kunstmäzen: Auf den Spuren Kardinal Albrechts von Brandenburg (1490-1545)


Dom, ca. 1300, durch Renaissanceelemente 1520-24 überformt
Die Stadtführung auf den Spuren Albrechts beginnt unter dem Torturm der Moritzburg (1484-1503). Stationen sind: Maria-Magdalenen-Kapelle (Weihetafel von Peter Schro) - Matthias Grünewald Denkmal (starb 1528 in Halle) - Domplatz - Marktkirche (Flügelaltar des Hofmalers Simon Franck, 1529) - Wohnhaus Matthias Grünewald (lebte beim erzbischöflichen Kanzleischreiber und Bornmeister Johann Glaser) - Kühler Brunnen (Saalbau mit zwei Kellergeschossen) - Neue Residenz (1531-39)
Termine: nach Vereinbarung (Tel.: 0345/ 20 36 96 86)
Ort: Torturm der Moritzburg bzw. Kassenraum Staatl. Galerie Moritzburg
Georg Friedrich Händel, seine Familie und die Stadt Halle (Publikation!!!)

Portal der Ratswaage (1575) , seit
1694 Universitätshauptgebäude

Händels Geburtsstadt ist der Ort, sich mit der Geschichte seiner Familie, seiner Kindheit und Jugend sowie den politischen und kulturellen Rahmenbedingungen der Jahre 1660 bis 1703 zu befassen. Während Vater Händel unter einer sächsischen Sekundogenitur zu Rang und damit Ehre aufgestiegen war, brachte es der Übergang des Erzbistums an Brandenburg (1680) mit sich, dass der Sohn Untertan Friedrichs III., des späteren ersten Königs in Preußen, wurde. Stationen der Stadtführung sind: Stadtgottesacker (im Stil italienischer Camposanto-Anlagen) - Franckesche Stiftungen (Gründer August Hermann Francke, Bau des Haupthauses 1698-1700) - Riesenhaus (Akademiebau durch Friedrich Mateweiß, 1697) - Jenaisches Fräuleinstift (Eigentümer z.Zt. Händels: Gottfried von Jena, Kanzler des Herzogtums Magdeburg, 1687-1703) - Händel-Denkmal (Künstler: H. Heidel, 1859); Geburtshaus und nachbarliche Umgebung (Hugenotten und Pfälzer).

Alte und Klassische Musik auf Originalinstrumenten in Halle.

Termine: nach Vereinbarung (Tel.: 0345/ 20 36 96 86)
Ort: Händeldenkmal auf dem halleschen Marktplatz

Studenten, Dirnen, Lasterhöhlen: Nächtlicher Rundgang durch das barocke Halle
Der Rundgang beginnt an der Rathausplastik vor dem Ratshof. Über die Schmeerstraße (Studentenunruhen 1719) und die Große Märkerstraße (1737: Mord an Elias Ruben Gumperts) geht es zum sog. Riesenhaus (Postmeister Friedr. Mateweis´ Salomoneum). In den Franckeschen Stiftungen besuchen wir das alte Krankenhaus (hier lernten Struensee und Mühlenberg) und erfahren, warum sie Schutzhort für hochgewachsene junge Männer waren. Die Goldene Rose mit der barock bemalten Bohlenstube steht für Besucher der IfHaS-Führung ebenso offen wie das Wohnhaus Wilhelm Friedemann Bachs. Zum guten Ende gibt es im Café Nöö ein Bierchen - oder zwei...
Termine: 21. + 28.5., 13.,20. + 27.8.04,
jeweils 21:00 Uhr a.d. Rathausplastik
Ratswaage und Altes Rathaus im Jahr 1749 (aus: Dreyhaupt)


Weitere Stadtführungen (in Planung):

Spende pro Führung: 5.- € (Eintrittsgebühren nicht enthalten; Einnahmen dienen dem Erhalt hallescher Renaissancebauten)

  • Das Rote Halle (1907-33)
  • Halle im Nationalsozialismus
  • Nickel Hoffmann: Baumeister der Bürger: Bauten, Baumeister und Geschichten aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhundert
  • Universitäts- und Schulstadt
  • Literarischer Spaziergang
  • Bade- und Kurstadt Halle

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