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Im Vorwort schreibt der Herausgeber, Jörg Henning, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Halle GmbH: "In seinem Brief auf Hotelpapier empfiehlt Joachim Ringelnatz ironisch: `Wenn Du nach Halle gehst,/Dann geh nach Hamburg,/Wenn Du vom guten Leben was verstehst.´ So ist das mit Halle. Lange melancholisch oder auch wehmütig, fügte sich die mitteldeutsche Industriestadt in das Image der `Diva in Grau´. Wer wollte es da denen verübeln, die sie als Gäste auch so wahrnahmen?! Anfang der 90er Jahre, als hier alles auf den Kopf gestellt wurde, was ewig gelten sollte. Heute, zu Beginn des neuen Jahrhunderts ist es Zeit, die Stadt neu zu entdecken. Zehn Jahre nach dem Wiedererlangen der Deutschen Einheit sind die Veränderungen zu greifen, wie Jahrzehnte vorher nicht zusammengenommen. Farbe verdrängt das lange vorherrschende Grau. Die historische Silhouette wird ergänzt von moderner Architektur allerorten. Und selbst die Saale friert im Winter wieder zu, weil ihr ökologisches Gleichgewicht zurückgekehrt ist. So wie die Saale fließt, ist die Stadt in Bewegung geraten und atmet tief durch. Im Wechselspiel von Traditionellem, Bewahrenswertem auf der einen und Innovativem, Vorwärtsdrängendem auf der anderen Seite, befreit sich die Stadt vom Staub auf ihren Lungen und erneuert sich. Das Schönste dabei: Menschen aus aller Herren Länder und Kulturen begegnen sich hier wieder frei und beleben einen alten Kraft- und Kreativitätsquell der Stadt neu, das MITEINANDER-ETWAS-ANPACKEN. Genau das hat die Stadt in ihrer ganzen Entwicklung stetig vorangetrieben. So hat Halle aus dem Miteinander Impulse geschöpft und im Gegenzug in die Welt gesendet. In Wirtschaft und Wissenschaft ebenso wie in Sport und Kultur. Diesen Hallenser Geist zu fördern, ist für die Stadtwerke Halle nicht nur selbst auferlegtes Anliegen, sondern auch Lust. Und so bedanken wir uns zum zehnjährigen Jubiläum unseres Unternehmens bei allen Hallenserinnen und Hallensern mit einer gemeinsamen neuen Entdeckungsreise durch unsere Stadt, die uns in Atem hält und die `Graue Diva´ vergessen läßt." (2001) |
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Hrsg.: Stadtwerke Halle GmbH I Illustrationen: Moritz Götze I Ideen, Konzept, Text: HOSS PR GmbH I Gestaltung: Kappa Kommunikationsdesign GmbH I Nicht im Buchhandel erhältlich. |
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Gliederung in vier (thematische) "Touren": 1. "Zwischen
Meeresungeheuern und Kraft-Wärme-Kopplung: Halles Technikgeschichte und
-zukunft neu entdeckt" (Wasserwerk, Freizeitbad, Wasserturm Süd,
Hafen Halle-Trotha), 2. "Auf leisen Sohlen durch Klassik und Moderne:
Halles Kultur neu entdecken" (Moritzkirche, St. Marien, Händelhaus,
Dom, Moritzburg), 3. Niemals müßig in die Luft gucken: Halles Wissenschaft
neu entdeckt" (Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design,
Leoplodina, Marienbibliothek, Geiseltalmuseum, Franckesche Stiftungen), 4.
"Mit Eulenspiegel zur Königin der Seerosen (Reichardts Garten, Zoo,
Stadtgottesacker); anschließend auf 14 Seiten Minibiografien "berühmter
Hallenser, Durchreisender und Hallenser auf Zeit". |
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Vorwort: "Vielfalt auf kurzen Wegen... kennzeichnet die
Innenstadt von Halle. Auf engem Raum finden Sie ein breites Angebot - Einzelhandel,
Dienstleistungen, Gastronomie, Veranstaltungsstätten, Museen..., hervorragende
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln eingeschlossen. Über
diese Vielfalt zu informieren, ist Ziel dieses Innenstadtführers. Er
will einen Überblick bieten, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Berücksichtigt wurden vor allem Geschäfte und Einrichtungen im unmittelbaren
Innenstadtbereich und darüber hinaus in den angrenzenden Bereichen. Auf
den beiden Plänen mit ihren herausdrehbaren Folien können Sie sich
einen Überblick verschaffen. Im Begleitheft mit den genauen Adressen
finden Sie die Einteilung in Folien wieder. So finden Sie (die einzelnen)
Geschäfte und Einrichtungen: Sie befinden sich auf dem Hallmarkt und
suchen ein Blumengeschäft? Suchen Sie auf der `Einzelhandels´-
Folie des Innenstadtplanes den nächstliegenden Bereich mit einem Blumen-Symbol.
Die Rubrik `Blumen´ im Begleitheft informiert Sie unter der Ziffer dieses
Bereiches über die Adresse. Sie möchten wissen, wie Sie zur Moritzburg
kommen? Suchen Sie im Begleitheft unter `Sehenswürdigkeiten´ oder
unter `Museen´. Die Moritzburg trägt die Ziffer `I 44´. In
diesem Bereich finden Sie die Moritzburg auf dem Innenstadtplan. Die Folie
`Verkehr´ informiert Sie über die Verkehrsverbindungen bzw. Parkplätze."
Gliederung: Zweiteiliger Führer: Begleitheft mit Angaben zum Einzelhandel,
zur Gastronomie, zur Hotelerie, zur Kultur und zur Verkehr/Service. Pappumschlag
(Innenseiten: Stadtpläne) mit je drei transparenten Plastefolien, die
je nach Bedarf auf den entsprechenden Plan geschoben werden können. |
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| Hrsg.: Stadt Halle (Saale), Wirtschaftsförderung I Gestaltung: Frank Plaue I Betreuer: Hartmut Voigt, Burg Giebichenstein, 1995, 4.- DM | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Vorwort: "Eingebettet in die ebenso reizvolle wie vielgestaltige
Landschaft an der mittleren Saale und reich an kunsthistorischen Zeugnissen
ereignisreicher Vergangenheit erschließt sich Halle dem aufmerksamen
Besucher nicht immer gleich auf den ersten Blick. Mit den Werten, Erlebnisbereichen
und Schönheiten der Saalestadt und mit ihrer wechselvollen Geschichte
möchte dieser Stadtführer bekanntmachen. Die vielfältigen historischen
Bezüge und Hintergründe der Sehenswürdigkeiten werden chronologisch
eingeordnet und durch Berichte über wichtige Ereignisse und Persönlichkeiten
bereichert. Die gegliederte Beschreibung zum Stadtrundgang will es dem Besucher
erleichtern, ihn interessierende Ziele auch auf eigenen, kürzeren Routen
zu erreichen. Dabei kann der historische Marktplatz im Zentrum der City ebenso
der Ausgangspunkt sein wie der Domplatz oder der Franckeplatz, der Universitätsplatz
oder auch der weiträumige Parkplatz unweit des Hauptbahnhofes. Sie sollten
in jedem Fall Ihr Auto ruhen lassen, um Ihren Blick ungestört durch den
dichter gewordenen Verkehr auf Sehenswertes richten zu können. Zu Fuß
und mit der Straßenbahn können Sie Ihre Ziele gut und schnell erreichen.
Scheuen Sie sich dabei nicht, die Einwohner Halles nach Ihrer Heimatstadt
zu fragen. Mancher alteingesessene Hallenser wird Ihnen auch Dinge erzählen
können, die vielleicht nicht in diesen Stadtführer Eingang fanden."
(1992) |
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Gliederung in fünf Kapitel: 1. "Stadt an der Saale",
2. "Die wechselvolle Geschichte der Stadt", 3. "Rundgang durch
die Innenstadt" (neun topografische Touren), 4. "Sehenswürdigkeiten
und Erlebnisbereiche im Umfeld der City" (Burg Giebichenstein und das
hallesche Saaletal, Reichardts Garten und der hallesche Bergzoo, Peißnitzinsel
und Botanischer Garten, Museen), 5. Anhang (Service, Literaturempfehlungen,
Personen- und Sachregister, Citykarte); Titel: Peter Rohleder: Halle an der
Saale. Ein Führer durch die Stadt und ihre Geschichte, (Leipzig?): Verlag
Dr. A. Bartel, 1992 |
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Vorwort: "Reisen ist eine Kunst. Die Bedürfnisse des eine Stadt besuchenden Fremden nach einer guten und allseitigen Unterrichtung über Wesen und Leben dieser Stadt sind so verfeinert, der Film des kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens - besonders einer so vielseitigen Stadt wie Halle - ist so buntfarbig, daß diebisher üblichen Stadtführer mit ihrem `Allerlei´ an alten Bauten, Museen, Verkehrseinrichtungen, Gasthöfen nicht mehr genügen können. In einem neuzeitlichen Stadtführer soll der Fachgelehrte, der Kunst- und Geschichtsfreund, der beschauliche Wanderer, aber auch der Geschäftsmann, wenn er nach ermüdender Kongreßarbeit in der fremden Stadt Ausspannung sucht, kurz jeder Volksgenosse, einen Standpunkt finden, von dem aus er die Stadt, ihr Wesen und Leben betrachten kann. Darum haben wir es unternommen, unsere an Geschichte reiche, ehrwürdig a l t e und heute kraftvoll aufstrebende n e u e Stadt in ihren wichtigsten Lebensäußerungen in einzelnen Heften gesondert zu schildern. Das vorliegende Heft ist sowohl in Verbindung mit den Sondergebiete behandelnden Teilen des Führers zu benutzen, als auch als Einzelheft, das Antwort gibt auf die vielseitige Frage des fremden Stadtbesuchers: WO in Halle?" Gliederung: Luftaufnahmen, "Ein Rundgang durch Halle" (mit Hinweis auf Ratshofbau 1928/29), Hinweise auf Autodroschken, "Garagen und Park-Plätze für ihren Wagen", Kaffee und Kuchen, Hotels ("Stadt Hamburg" !), Spezialgerichte (Halloren-Kuchen und Tropfen, Wurst), Museen, Burg Giebichenstein, Schulstadt, Ausflüge (Überlandkraftlinien), Kabaretts ("Emil Reimers Lachbühne"), Rummel |
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| Hrsg.: Hallescher Wirtschafts- und Verkehrsverband e.V. I Text: Johannes Hage I Gestaltung und Typographie: Lotte Pottel I Satz und Druck: Karras & Koennecke | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Halle
I The City Where Centuries-Old
Civilization and Modern Progress Join Hands |
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Auszug aus dem Vorwort: "And Halle
is still today, failthful to its ancient traditions, also the central
point of the highly developed economic life of Middle Germany. It is precisely
this combination of old culture and modern development that has given
this city on the Saale its so extraordinarily charming and attractive
aspect. Here the artistry of master builders of centuries long past, the
architectural beauties of old patrician houses, unite happily with their
modern surroundings to complete a picture of characteristic and unusual
appeal." Gliederung: Stadtrundgang, Flug- und Schiffverkehr, Geistiges
Leben, Kunstschätze, Sehenswürdigkeiten, Exkursionen, Sport,
Volksfeste, Museen und Büchereien I Hrsg: Verkehrsverein Halle I
Druck: Karras & Koennecke I Gestaltung des Verkehrsplans: Hoffstetter |
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| Führer durch Halle a.S. nebst kurzer Darstellung der wichtigsten Lebensverhältnisse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Text ist gegliedert in eine historische Einleitung (Theodor
Lindner), vier Touren und fünf Ausflüge. Es folgen eine kurze Darstellung
der "halleschen Lebensverhältnisse" (Emil Schachtzabel), Angaben
zu den Museen und Ausstellungen, "Parks, Gärten und Anlagen",
zum Droschkenwesen etc. Die Touren sind je nach Zeitbudget der Besucher organisiert.
Grund: "Viele Tausende von Fremden treffen alljährlich mit einer
der sieben großen Linien auf dem Halleschen Hauptbahnhofe ein, aber
die meisten verabsäumen es, der Stadt Halle einen Besuch zu schenken;
der Blick vom Bahnhof läßt allerdings nicht ahnen, wie reizvoll
das Stadtbild von Halle sich im Innern gestaltet (...). Diese Fremden möchten
wir höflichst einladen, ihre Wartezeit zu benutzen, um unter unserer
Führung einen Blick auf die alte Saalestadt zu werfen (...)." (S.11)
1912, als der Führer in achter Auflage erschien, gab es noch 10 "Gasthöfe
mit Ausspannung", d.h. hier konnte der mit der Kutsche Reisende seine
Pferde und seinen Wagen unterbringen (Goldenes Herz, Goldener Pflug, Goldene
Rose, Rotes Ross, Drei Könige). Viele alteingesessene hallesche Firmen
unterstützten die Herausgabe des Stadtführers. |
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Hrsg.: Verkehrsverein
e.V. Halle a. Saale, Mitglied des Bundes deutscher Verkehrsvereine, VIII.
Auflage, Druck: Gebauer-Schwetschke, Preis 50 Pf. |
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Vorwort: "Die auf Anregung des hiesigen Haus- und Grundbesitzer-Vereins bewirkte und vom Magistrat der Stadt Halle unterstützte Herausgabe des vorliegenden Führers verfolgt lediglich den Zweck, Einheimischen und Fremden zu möglichst billigem Preis ein Schriftchen zugänglich zu machen, welches in handlicher Form und in gedrängter Kürze des Inhalts über die hauptsächlichsten Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten unserer Stadt Auskunft giebt. In diesem Bestreben sind die Unterzeichneten durch eine große Reihe von berufenen Männern unterstützt worden, welche ihre Dienste in uneigennützigster Weise dem Unternehmen zur Verfügung gestellt haben. Ihnen allen, wie auch der Verlagsbuchhandlung, sei an dieser Stelle verbindlicher Dank ausgesprochen! Die Schwierigkeit, aus der großen Zahl der Einzelarbeiten ein einigermaßen abgerundetes Ganze zu schaffen, nötigt uns, um gütige Nachsicht in der Beurteilung der vorliegenden Schrift zu bitten. Hoffentlich trägt dieselbe dazu bei, die Vorzüge unserer gewaltig aufstrebenden, durch ihre geographische Lage und den landschaftlichen Reiz ihrer Umgebung gleich begünstigten Saale-Stadt in immer weiteren Kreisen bekannt zu machen." |
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Gliederung: Rundgang und allg. Informationen;
Geschichtliches, Boden, Bevölkerung, Verkehr, Handel, Wohlfahrtseinrichtungen,
Institute, Bibliotheken, Museen, Krankenanstalten, Universität, Franckesche
Stiftungen, Schul-wesen, Kirchenwesen, Bauliche Entwicklung, Kunstgeschichtliche
Betrachtung der Baudenkmäler, Vereinsleben, Theater, Musik |
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Hrsg.: E. Genzmer (Stadtbaurat) und Dr. O.
Förtsch (Stadtrat) mit Unterstützung des Magistrats und der zuständigen
Autoritäten und Vorsteher, Halle: Otto Hendel, 1900 I Pappeinband, beigelegte
Karte |
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Hrsg.: VEB F. A.Brockhaus Verlag Leipzig: Halle,
Gerald Große (Fotos) und Christel Foerster (Text), 1. Auflage, 1988
(Redaktionsschluss: 15.8.86) Rechts: "Altes muß Neuem weichen" (Bild links) und "Hochhaus `Steg 1´ - eines der drei 22geschossigen Stahlskeletthochhäuser an der Hochstraße nach Halle-Neustadt" - Noch 1986/88 scheint die Stadt stolz auf ihren Mut zu sein, Renaissancebauten (hier: Hinterhaus Gr. Märcker 17) abzureissen. |
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So ganz passt das "Brockhaus Souvenir" nicht in
die Gruppe "Stadtführer". Das Bändchen ist, wie der Name
schon sagt, als Erinnerungsstück für diejenigen hergestellt worden,
die ihren Halle-Aufenthalt im Kopf immer wieder auffrischen wollten. Nach
einer kurzen historischen Einleitung, die mit dem Satz "Und vom Fleiß
der Arbeiter der Stadt und des Bezirkes spricht man nicht nur in der DDR"
endet, werden historische Persönlichkeiten (C. Thomasius, A.H. Francke,
G.F. Händel), wichtige Institutionen (Universität, Volkspark, Händelfestspiele)
und die Halloren vorgestellt. |
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1. Welche Zielgruppe? Der erste Hinweis ist der hinteren Umschlagsaußenseite zu entnehmen: „Willkommen in der Kulturstadt Halle“. Es ist ein Führer für Gäste der Stadt, nicht für Einheimische. Das bestätigt sich im Grußwort der OB: Den „Besucherinnen und Besuchern“ sollen die besonderen Vorzüge der Stadt vorgestellt werden. 2. Wie versucht der SF, der Zielgruppe Halle näher („ans Herz“) zu bringen? Pantenius verweist auf die Besonderheiten der Stadt: Kulturhauptstadt (Zentrum der Musik), Wirtschaftsstandort (von den alten Produktionsbetrieben praktisch nichts geblieben), Stadt der Bildung und der Wissenschaften, Halle – grüne Stadt, Halle-Neustadt (`Vorzeigestadt´ des Chemiebezirks). Merkwürdig ist, dass der SF zwar sehr faktenreich ist, aber „ohne Herz“ geschrieben zu sein scheint. Hallenser mit ihren Erlebnissen, Träumen, Erinnerungen tauchen kaum auf. Nur einmal nähert sich Pantenius dem Hallenser: Er habe auch in der DDR gearbeitet, geflucht, gelacht, geliebt und sich „an den Erfolgen“ gefreut. Die Bürgerschaft taucht ansonsten nur im Zusammenhang mit dem Erhalt von Baudenkmalen auf: In der DDR hätte es mehrere Bürgerinitiativen für deren Erhalt gegeben. 3. Wer macht Werbung? HAVAG (Fahrplan); Stadt Halle (SMG). 4. Schwerpunkte? Ein erster Hinweis ist auch hier der hinteren Umschlagsaußenseite zu entnehmen: Salzstadt (Halloren – „Urhallenser Stadtbevölkerung“); Universitätsstadt; Stadt der Franckeschen Stiftungen; Himmelsscheibe; Händelfestspiele; Architekturvielfalt. 5. Was wird ausgelassen? Fakten kaum, Stimmungen eher. Der Mensch. 6. Typisches? Legenden? Pantenius spricht von „Zeugen einer großen Geschichte“, die heute „erstrahlen“. ( Was heißt „große Geschichte“?) Er spricht ebenfalls von „Zeugnissen einer in mehr als tausend Jahren gewachsenen Kultur“. |
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| Damit stellt er fest, dass es eine „gewachsene Kultur“ gibt. (Worin manifestiert sich diese Kultur? Halloren, Stadtsingechor, Universität?) Begriffe „Zeuge“, „Zeugnis“. „Typische hallische Gerichte“ (S.11) – „Männer wie die Kirchenfürsten Ernst oder Albrecht nur negativ zu sehen, hieße aber, ihrer Rolle in der Geschichte nicht gerecht zu werden.“ (16) 1902ff: „Soziale Gegensätze prallen aufeinander, das Elend ballt sich und ihm folgt das politische Bewußtsein.“; 20.Jhd.: „Halle bleibt rot. Rot bleibt die Stadt (...) selbst in der Zeit von 1933 bis 1945.“ (20) „Die Altstadt aber verfiel (in 40 Jahren DDR) trotz aller Mühe ihrer Bürger...“ (22). 7. Sächsisch oder Preußisch? Albrecht verdrängte „die Wettiner von ihrem ersten Platz“ (17); Konkurrenz zwischen Hohenzollern und Wettinern (18); „Preußens Reaktion nach 1848“ (19); Burschenschaften gegen „abgelebte feudale Verhältnisse Preußens“ (20). „Politisch und historisch“ sei Halle „eng mit MD“ verbunden, in den letzten 15 Jahren wachse Halle jedoch immer mehr mit Leipzig zusammen. Pantenius nimmt sich der Frage im Kern nicht an. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||